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„Menschenrechte im Iran – für alle? Die Unterdrückung und Verfolgung der religiösen Minderheiten am Beispiel der Religionsgemeinschaft der Baha’i“

14. März | 19:0021:00

(Vortrag mit anschließender Fragerunde)

Do. 14.03.2024,
Beginn: 19.00 Uhr    Ende: max. 21.00 Uhr
Raum: Studio, Landratsamt Böblingen

Öffentliche Veranstaltung, ohne Anmeldung

Menschenrechtsverletzungen im Iran am Beispiel der Unterdrückung und Verfolgung der Baha’i aufzeigen, Bewusstsein schaffen

Zielgruppe: alle interessierten Menschen
Vortrag mit anschließender Fragerunde

Verbindliche Ansprechperson:
Katharina Wojtulek-Piekacz,
Mail: katharina.wojtulek@gmail.com 

Menschenrechte im Iran – für alle?

Die Unterdrückung und Verfolgung der religiösen Minderheiten am Beispiel der Religionsgemeinschaft der Baha’i

Trotz jahrzehntelanger Entwicklung einer menschlichen Zivilisation und Normen, werden Menschen in verschiedenen Teilen der Welt heute noch im 21. Jahrhundert ihrer grundlegenden Rechte beraubt. Aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion oder der politischen Gesinnung werden sie als Teil der Gesellschaft abgelehnt, eingeschüchtert und inhaftiert, im schlimmsten Fall hingerichtet. In unserer eigenen Realität ist dies kaum vorstellbar.

Besonders prekär ist dies in der Islamischen Republik Iran, wo sich die Menschenrechtssituation in den letzten Jahren zusehends verschlechtert hat, insbesondere auch die Lage der religiösen Minderheiten. Besonders betroffen davon ist die größte religiöse Minderheit, die Bahá’i-Gemeinde. Seit über vier Jahrzehnten werden die Bahá’í vom Regime der Islamischen Republik Iran systematisch und staatlich angeordnet verfolgt. Seit 1979 wurden mehr als 200 Bahá’í hingerichtet, Tausende inhaftiert und Zehntausenden wird das Recht zur Berufsausübung, der Zugang zu Bildung und die freie Ausübung ihrer Religion verwehrt. Die iranische Staatsführung formulierte 1991 gar eine eigene Staatsdoktrin mit dem Ziel, die Bahá’í als lebensfähige Gemeinschaft im Iran und im Ausland auszuschalten.

Im Vortrag wird Neysan Rafat aus Stuttgart einen kurzen Überblick über die aktuelle Menschenrechtssituation im Iran geben und die Menschenrechtsverletzungen am Beispiel der Bahá’i analysieren. Dabei geht er auch den Fragen nach, ob sich Menschenrechtsverletzungen je überwinden lassen und wie friedlicher Protest aussieht.

Referent: Prof. Dr. Dr. Neysan Rafat ist Ärztlicher Direktor der Pädiatrie 4 (Neonatologie und neonatologische Intensivmedizin) am Olgahospital – Klinikum Stuttgart. Zusätzlich gehört er der Affiliated Global Faculty (AGF) des Baha’i Institute of Higher Education (BIHE) an und dient als Vertrauensdozent und Nationaler Koordinator Deutschland. BIHE ermöglicht den Baha’i-Jugendlichen im Iran ein Hochschulstudium zu absolvieren, da sie aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit keine Hochschulzugangsberechtigung vom Staate erhalten.

Verbindliche Ansprechperson:
Katharina Wojtulek-Piekacz,
Mail: katharina.wojtulek@gmail.com

Details

Datum:
14. März
Zeit:
19:00 – 21:00
Kategorie:
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